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Museum Gunzenhauser

Objektdetails

Auftraggeber
Stiftung Gunzenhauser
Inselstraße 8A
10179 Berlin

Leistungen

  • Tagwerksplanung
  • Bewehrungsabnahmen

Museum Gunzenhauser Chemnitz

Bauvorhaben

Umbau und Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes aus der Weimarer Zeit zum Museum Gunzenhauser mit anspruchsvollen statischen Nachweisen, statische Bewertung der der vorh. Bausubstanz durch Auswertung von Bauwerksuntersuchungen, Entwicklung von Spezialmaßnahmen zur temporären Gebäudesicherung für statische Abbrucharbeiten; Erschließung von Lastreserven zur Erhaltung der Geschossdecken und zur Aufnahme schwerer Plastiken.

Das ehemalige Sparkassengebäude wurde im Jahr 1929 als Stahlbetonskelettkonstruktion errichtet. Hauptaufgabe der komplexen Umnutzung war der Umbau von von einem Verwaltungsgebäude mit vielen kleinen Raumstrukturen in eine freie, weitläufige Museumslandschaft ohne Trennwände. Nur durch eine geschickte Planung von gebäudeaussteifenden Ersatzmaßnahmen und die höchstmögliche Auslastung des Bestandes konnte der Wegfall nahezu aller Innenwände kompensiert werden.
Als Hauptbestandteil des Entwurfs wurde der Einbau einer Kaskadentreppe vom EG bis in das 3.OG realisiert. Dazu war eine großformatige Auftrennung vieler Bestandsdecken bei gleichzeitigem Erhalt ihrer gebäudeaussteifenden Scheibenwirkung erforderlich.

Weiterhin wurde durch die C&E – Ingenieure der Zustand der Stahlbetonskelettkonstruktion analysiert. Darauf aufbauend erfolgte eine Minimierung des Sanierungsaufwandes. Um die Geschoßdecken zu erhalten und auch schwere Plastiken aufstellen zu können wurden Lastreserven erschlossen. Zur temporären Gebäudesicherung während der statischen Abbrucharbeiten wurden Spezialmaßnahmen entwickelt. Die Sanierung des aufgeweichten Baugrunds im Bereich des Depotflügels erfolgte nach Variantenuntersuchungen mittels Hochdruckinjektion.