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Beseitigung von Hochwasserschäden Gatzer Bergdeich

Objektdetails

Auftraggeber
Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft

Projektleistungen:

  • Projektsteuerung
  • Erstellung Tischvorlage Scopingtermin
  • Vorbereitung / Begleitung weiterer Fachgutachterleistungen (UVP, Baugrund, Vermessung etc.)

Projektmanagement HWSB DRV Gatzer Bergdeich BAB A9

Auftragsgegenstand

HWSB Deichrückverlegung Gatzer Bergdeich

BA 1 – Sicherung Durchlassbauwerke und Herstellung Berme parallel zur A9

Bauabschnitt 2 – Verstärkung Dianenwall und Erhöhung Vockeroder Deich an der Elbe sowie Herstellung Spundwand parallel zur A9

Bauabschnitt 3 – Hochwassserumfluter Klodde

Während des Extremhochwassers der Elbe im August 2002 traten im Bereich des Dianenwalles nordwestlich des Autobahndammes der BAB 9 sowie des Gatzer Bergdeiches massive Schwachstellen bzgl. der Standsicherheit zu Tage. Zur Verhinderung eines unkontrollierten Deichbruches am 20.08.2002 musste am Gatzer Bergdeich eine Notöffnung vorgenommen werden. Der Polder südlich des Dianenwalles und nordwestlich des Autobahndammes der BAB 9 wurde hierbei vollflächig geflutet. Das ansteigende Hochwasser wurde am Straßendamm der BAB 9 angestaut, welcher zwangsläufig die Funktion des Hochwasserschutzdeiches übernahm. Die im Straßendamm der BAB 9 vorhandenen Durchlässe wurden mobil verteidigt. Durch den LHW Sachsen-Anhalt wurde die Umsetzung der Rückverlegung der Linie des Gatzer Bergdeiches an den Autobahndamm der BAB 9 sowohl wasserwirtschaftlich und kostenseitig als auch aus Sicht der erforderlichen Eingriffe in Natur und Landschaft günstigste Lösung favorisiert. Die naturschutzfachlichen Planungen und deren Umsetzung erfolgten gemeinsam mit dem WWF und umfassten u. a. die Gewässerrenaturierung der Klodde, die Auenwaldrevitalisierung, das Anlegen eines Feuchtbiotops sowie die im Rahmen der Bauausführung erforderliche Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen wie die Beachtung von Schonzeiten, Verhinderung von Bodenverdichtung, Vermeidung von Lieferwegen.