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Forstamt Olbernhau

Objektdetails

Auftraggeber
Staatsbetrieb SIB
Niederlassung Chemnitz
Brückenstraße 12
09111 Chemnitz

Leistungen
Fachplanungen

  • Bautechnische Planung
  • Ausschreibung und Vergabe
  • Bauüberwachung

Forstamt Olbernhau

Bauvorhaben

Sanierung einer denkmalgeschützten Neorenaissancevilla und Nebengebäude zur Unterbringung des Forstamtes und der Lehrausbildung mit Schulungs- und Weiterbildungsräumen des Forstamtes.

Das Gebäude wurde ca. 1898 als Wohnsitz des Möbelfabrikanten Gustav Otto errichtet. Bei diesem Gebäude handelt es sich um eine einzeln stehende Neorenaissancevilla. Das Gebäude ist ein eingetragenes Einzeldenkmal der Stadt Olbernhau.
Durch das Hochwasser 2002 wurden beiden Gebäue stark in Mitleidenschaft gezogen und mussten saniert werden. Da die Gebäude erhebliche Feuchteschäden aufwiesen, wurde eine fachgerechte Trockenlegung durchgeführt. Die komplette Elektrotechnik für beide Gebäude musste erneuert werden, da durch das Hochwasser der ELTHauptverteiler zerstört wurde.
Da die Gebäude unter Denkmalschutz stehen, wurden alle epochalen Merkmale erhalten und restauriert. So wurde die Haupteingangsanlage sowie die Terrasse mit Freitreppe auf der Gartenseite in ihrem originalen Erscheinungsbild wieder hergestellt. Es erfolge eine Sanierung des Kellergeschosses und aller Zugänge des Hauptgebäudes.
Das Forstamt ist ein typisches Bauwerk des Renaissancestil. Der einfache, fast quadratische Grundriss, Betonung horizontaler Linien sowie der Dreiecksgiebel sind typische Merkmale dieser Epoche. So wurden die im Bestand vorhanden Fenster ausgebaut und durch neue Holzfenster nach originalem Vorbild wieder eingesetzt.
Der Fliesenbelag im Eingangsbereich wurde in Abstimmung mit der Denkmalbehörde erhalten und fachmännisch restauriert. Die auf der Gartenseite befindliche originale Treppenanlage einschließlich Terrasse, sowie die originale Treppenanlage am Haupteingang bestehen beide aus Sandsteinelementen und wurden durch die Sanierung original wieder nachempfunden.